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17.06.2010
Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des BMBF-Projektes „ReverB“Am 14. Juni 2010 wurde im Festsaal des Saarbrücker Schlosses mit über 150 geladenen Gästen der offizielle Auftakt des Verbundprojekts „ReverB“ des Regionalverbandes Saarbrücken und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz gefeiert. In seinem Eröffnungsvortrag sprach Herr Prof. Dr. Oelkers von der Universität Zürich von einer neuen und starken dritten Ebene der Bildung, die der Kommunen, in die das Programm „Lernen vor Ort“ investiert. In weiteren Kurzvorträgen wurden im Anschluss die Themenschwerpunkte „Neue und alternative Lernorte“, „Orte des Lernens im Sozialraum“ und „Bildungsentwicklung – regionale Perspektiven“ vertieft. Dr. Martin Thomé, BMBF Die große Zielsetzung des Programms „Lernen vor Ort“, ist es die vielen erfolgreichen Bildungsinseln in eine kohärente regionale Bildungslandschaft zu vernetzen. Der Verbundprojektleiter Jan Schluckebier vom Regionalverband Saarbrücken zog am Tag der Auftaktveranstaltung ein erstes Resümee: „Mit der Einrichtung der Stabsstelle Bildungsmanagement beim Regionalverband ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Wir hoffen, in den nächsten zwei Jahren den hohen Erwartungen gerecht werden zu können.“ Das Programm „Lernen vor Ort“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und mehrerer deutscher Stiftungen. Der Regionalverband Saarbrücken erhielt zusammen mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) den Zuschlag zum regionalen Verbundprojekt ReverB. Neben dem Regionalverband Saarbrücken erhalten 17 Kreise und 23 kreisfreie Städte aus 15 Bundesländern Fördermittel in Höhe von insgesamt 60 Millionen Euro. Unterstützt wird das Projekt ReverB von der Stiftung Forum für Verantwortung, der Baustoffwerk Sehn-Stiftung und der Deutschen Bank Stiftung. Kernziel des Programms ist die Entwicklung eines kommunalen Bildungsmanagements. Dieses soll dazu beitragen, auf Basis regionaler und kommunaler Steuerungspotentiale "Bildung für alle" in allen Phasen und Übergängen individueller Bildungsbiographien zu ermöglichen und auszubauen. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Vernetzung aller kommunalen und regionalen Bildungsakteure, in einer fundierten regionalen Bildungsberichterstattung als Grundlage für regionales bildungspolitisches Handeln, im Bereich des Übergangsmanagements (etwa Schule – Beruf oder Beruf – Ruhestand) und in der regionalen Bildungsberatung für alle Zielgruppen. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: "Mit einem fundierten Bildungsbericht werden wir eine effizientere Basis für regionales bildungspolitisches Handeln schaffen". Dabei kann die Vernetzung der regionalen Bildungsberatungsangebote auf schon vorhandene Strukturen des SaarLernNetzes aufbauen. "Wir werden die Vernetzung der Bildungsakteure vor Ort auch im Bereich der Bildungsberatung intelligent unterstützen", so Dr. Christoph Igel vom DFKI. Besondere Schwerpunkte von ReverB betreffen eine bildungspolitische Strategieentwicklung angesichts des demographischen Wandels im Regionalverband sowie die Erstellung von Qualifizierungs- und Beratungsangeboten für ältere Arbeitnehmer vor dem Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand. |
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